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Creality3D Ender 2

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Klein, günstig und mit hervorragender Druckqualität. Der Creality3D Ender 2 lohnt sich in jeder Hinsicht!

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Creality3D Ender 2 im Test

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Der Creality3D Ender 2 ist ein weit verbreiteter 3D-Drucker in der Community, kommt nahezu fertig zusammengebaut beim Käufer an und macht durch seine herausragende Druckqualität für einen sehr günstigen Preis auf sich aufmerksam. Das klingt alles schon zu gut um wahr zu sein? Ein kostenloses Testgerät wurde uns freundlicherweise von Gearbest zur Verfügung gestellt. Wir werden den Creality3D Ender 2 auf Herz und Nieren testen und die allgemeine Meinung zum Ender 2 im Internet überprüfen.

Der Creality3D Ender 2 ist irgendwo zwischen richtigem Bausatz und Fertig-Gerät einzuordnen. Wir haben uns entschieden das Gerät als Fertig-Gerät einzuordnen, da nur noch wenige Handgriffe vor Inbetriebnahme erledigt werden müssen, um den 3D-Drucker zu betreiben. Der Zusammenbau sollte demnach sehr schnell von statten gehen. Zunächst werfen wir jedoch einen Blick auf die Verpackung.
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Verpackung

Die Bauteile werden in einer stabilen und transportgeschützten Verpackung versendet, sodass es auf dem Versandweg nicht zu Beschädigungen der Bauteile kommen sollte. Unser Gerät wurde einwandfrei geliefert und es wurden keine Bauteile beschädigt. Jedes Bauteil ist mit Schaumstoff umfasst, sodass auch wirklich nichts passieren sollte. Die Baugruppen sind in der Verpackung übersichtlich angereiht und man findet schnell was man gerade sucht. Suchen sollte man jedoch sehr selten, denn der Creality3D Ender 2 besteht nur aus der wenigen Baugruppen.

Die wenigen bereits verbauten Plexiglas-Teile sind noch mit Folie versehen. So empfehlen wir die Folie von der Bodenbaugruppe direkt zu entfernen. Zwar ist auch die Lüfter-Halterung in der Bodenbaugruppe noch foliert, diese sieht man jedoch nicht und muss nicht entfernt werden. 

Zusammenbau

Der Zusammenbau gestaltet sich als sehr einfach. Dem 3D-Drucker liegt eine sehr kurze bebilderte Anleitung bei, die recht gut erklärt wo welche Baugruppe montiert werden muss. Der Creality3D Ender 2 wird bereits mit fertig montierten Baugruppen geliefert. Es befinden sich also nicht unzählige Tüten und Einzelteile im Paket die erst noch mühevoll zusammengesetzt werden müssen. In diesem Fall sind nur noch wenige Handgriffe nötig um den Creality3D Ender 2 zusammenzubauen. Konkret müssen die Endstops, die Aluminiumprofile, die Riemenspanner und Motorhalter sowie der Filemantrollenhalter und das Heizbett montiert werden. 

Von anderen 3D-Druckern ist man mit Wellen oder Linearschienen bereits bestens vertraut und weis auch um ihre Lautstärke. Nicht so beim Creality3D Ender 2 – dieser kommt mit Rollen welche in den Aluminiumprofilen abrollen und so die XY-Achsen führen. Dieser Aufbau ist einfach, kostengünstig und vor allem leise im Betrieb. Die Präzision dieser Führung hängt jedoch stark von den verwendeten Rollen als auch von dem Aluminiumprofil ab. Bei unserem vorliegenden Testgerät konnten wir an diesen Komponenten keine Mängel feststellen. Wohingegen bei anderen 3D-Druckern Profile verkratzt und krumm beim Käufer eintreffen, ist dies beim Creality3D Ender 2 nicht der Fall.

Die Montage aller Baugruppen verlief bei uns reibungsfrei. Bei der Montage der Endstops sollten jedoch die Kabel vorher angeschlossen werden. Nach der Montage sind die Anschlüsse, vor allem für den Z-Endstop, nicht mehr zugänglich. Zur einfacheren Montag der Riemen sollten die Spanner zunächst locker montiert werden, dann können die Riemen in den dafür vorgesehenen Nuten verhakt und die Spanner gespannt werden.

Beim Zusammenbau gefällt uns auch die Beschriftung an dem Kabelbaum. Jedes Kabel lässt sich einfach anhand der Kabelkennzeichnung identifizieren und entsprechend anschließen. Alles in allem lässt sich der Creality3D Ender 2 in weniger als einer Stunde zusammenbauen, sodass der erste Druck gestartet werden kann. Wenn der 3D-Drucker fertig zusammengebaut wurde, sollte zum Schluss noch einmal die korrekte Ausrichtung des vertikalen Aluminiumprofiles überprüft werden. Diese muss unter Umständen noch einmal gelöst werden, um die horizontale X-Achse rechtwinklig zur Y-Achse auszurichten. Nimm dir für diesen Schritt etwas Zeit, denn dieser ist sehr wichtig um später eine gute Druckqualität erzielen zu können.

Insgesamt ist der Creality3D Ender 2 sehr solide gebaut. Alle relevanten Teile für die Druckqualität sind aus Aluminium oder Stahlblechen – gedruckte Teile kommen nicht zum Einsatz. Die Basis besteht aus einer massiven Plexiglasplatte (8mm) und fällt somit sehr solide aus. Ein kleines Manko ist dann aber doch zu sehen. Das Filament wird gleich hinter der Gewindestange in den Extruder eingezogen. Hier kann es vorkommen, dass das Filament an der Gewindestange reibt und Fett der Gewindestange in den Extruder und schließlich in das HotEnd befördert wird. Dies kann zur Folge haben, dass sich kleine verbrannte Reste in der Düse sammeln und diese verstopfen. Doch auch für diese Problem gibt es bereits eine Lösung, sodass es einfach behoben werden kann.

Software des Creality3D Ender 2

Geliefert wird der Ender 2 mit einer 8Gb-SanDisk microSD-Karte und einem entsprechenden USB-Lesegerät. Auf dieser befinden sich bereits einige Dateien. Unter anderem ist ein kurzes Video zum Aufbau des Ender 2 enthalten, welches die wesentlichen Schritte der kurzen Papier-Anleitung noch einmal in bewegten Bildern präsentiert. Darüber hinaus gibt es auch eine Anleitung zum testen des 3D-Druckers und eine Erklärung der wichtigsten Menü-Optionen es OLED-Bildschirmes.

Als Drucksoftware liefter Creality3D CURA als Slicer und Repetier-Host als Kommunikationsinterface zwischen 3D-Drucker und Computer mit. Auf letzteres kann jedoch verzichtet werden, wenn die Druckdateien auf der mitgelieferten microSD-Karte abgelegt und in den Drucker gesteckt wird. Für den Ender 2 wird auch bereits ein Parametersatz für Cura oder jede andere Slicing-Software mitgeliefert. Mit Hilfe dieser Daten verläuft die Kalibrierung des 3D-Drucker zügiger also ohne.

Elektronik

Ein wichtiger Aspekt sollte auch die verbaute Elektronik sein. Der Creality3D Ender 2 wird mit einem 20A-12VDC Netzteil (Modell: China) geliefert. Positiv finden wir, dass bereits eine Abdeckkappe der Anschlussleist dem Paket beiliegt. Schade finden wir jedoch, dass diese zunächst nicht verwendet werden kann, da der Kabelbaum eine Ummantelung besitzt und die Kabelbinder zur Fixierung der Ummantelung das Einführen des Kabels durch die Abdeckkappe verhindern. Dies kann jedoch mit einigen Handgriffen selber erledigt werden.  Positiv finden wir auch, dass alle Kabel bereits mit Kabelschuhen versehen wurden. Hier besteht somit nicht die Gefahr, dass sich die lose Litze im Anschluss lösen oder korrodieren und dadurch Schäden verursachen kann. 

Testdrucke aus dem Creality3D Ender 2

Widmen wir uns nun unseren obligatorischen Testobjekten. Zum einen drucken wir den bekannten Calibration Cube und zum anderen das bekannte Benchy Boot. Beiden Testobjekte haben wir mit den empfohlenen Druckparametern vom Hersteller gedruckt. Diese finden sich, wie bereits erwähnt, auch auf dem mitgelieferten Datenträger (microSD). Bevor gedruckt wird empfiehlt es sich das Bed zu leveln. Dazu gibt es in der Drucker-Firmware ein extra Feature für. Der Druckkopf fährt nun fünf Punkte an (Ecken und Mitte), sodass das Bed auf die richtige Höhe eingestellt werden kann. An jedem Haltepunkt der Düse sollten noch 1-2 DIN A4 Blätter (80g/m³) passen – alternativ geht auch eine Plastikkarte aus der Geldbörse.

Der erste Calibration Cube ist auch sofort extrem gut geworden. Die Flächen werden beeindruckend gut gedruckt, Ghosting oder Z-Wobble ist nicht zu erkennen und die Maßhaltigkeit ist überzeugend. 

Das Boot ist ebenfalls sehr gut geworden – und das ganze ohne den Drucker richtig zu kalibrieren. Es wurden, wie bereits erwähnt, nur die vom Hersteller vorgegebenen Werte im Slicer verwendet. Die Überhängt könnten noch etwas optimiert werden. Hier zeigt sich auch noch ein kleines Problem beim Ender 2. Es ist leider kein separater Bauteilkühllüfter verbaut. Die Kühlung des Bauteils erfolgt über den Kühler für das HotEnd und lässt sich nicht einstellen. Hier empfiehlt sich demnach, dem Drucker einen separaten Bauteilkühllüfter zu spendieren. Entsprechende Modelle gibt es auch bereits im Netz. 

Fazit Creality3D Ender 2

Der Creality3D Ende 2 lohnt sich wirklich – vor allem für Anfänger. Für sehr wenig Geld (unter 200€!) erhält man einen extrem guten Drucker der nicht nur stabil gebaut ist sondern auch noch sehr gute Ausdrucke macht. Die Verarbeitung des Geräts ist sehr gut. Es sind keine scharfen Kanten oder Sonstige Mängel vorhanden. Neben dem schlecht positionierten Filamenteinzug und dem fehlenden Bauteilkühllüfter stört auch noch die schlecht zugängliche microSD-Karte – ohne Zange bekommt man diese nur schwer wieder aus dem Schacht herausgezogen. Das sind aber nur sehr kleine Mankos, sodass wir den Creality3D Ender 2 nur wärmstens empfehlen können. 

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