Minadax-1kg-Premium-Qualitaet-175mm-PLA-Filament-apfelgruen-fuer-3D-Drucker-hergestellt-in-Europa
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Minadax® 1kg 1,75mm PLA-Filament

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Überzeugendes Prei-/Leistungsverhältnis für Anfänger und Fortgeschrittene. Wir haben Minadax PLA-Filamente getestet und sind überzeugt von deren Qualität. Einfach zu verarbeiten und ein klasse Druckergebnis.
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Minadax® PLA-Filament im Test

In unserem heutigen Produkttest werfen wir einen Blick auf die Filamente der Firma bzw. Marke Minadax. Diese stellten uns freundlicherweise Muster Ihrer PLA-* und ABS-Filament* zum Test zur Verfügung. Den Anfang macht Minadax PLA-Filament auf Basis von Polylactid (Polymilchsäuren), welches biologisch abbaubar ist. Unter den üblichen Filamenten für 3D-Drucker ist insbesonderer das PLA-Filament stark vertreten, da sich dieses Material besonders leicht verarbeiten lässt und nur ein sehr geringes Warping aufweist. Die niedrigen Drucktemperaturen im Bereich von 180-210°C und einer empfohlenen Druckbetttemperatur von 35-60°C sorgen für eine weitreichende Kompatibilität mit den auf dem Markt verfügbaren 3D-Druckern.

Verpackung und Handhabung

Das PLA-Filament von Minadax kommt in einer stabilen, bedruckten Umverpackung aus Karton, dessen Verpackung einen hochwertigen Eindruck macht. Neben den üblichen Warnhinweisen auf der Verpackungsseite, befinden sich auch Angaben zur Durchmessertoleranz auf der Verpackungsrückseite. Diese werde wir im laufe unseres Tests noch überprüfen. Ein weiterer Aufkleber findet sich an einer Verpackungsseite auf welchem Material, Durschmesser, Farbe und interne Laufnummern vermerkt sind. 

Das PLA-Filament selbst befindet sich auf einer durchsichtigen, gut verarbeiteten Spule. Durch die durchsichtige Spule lässt sich die verbliebene Filamentmenge auf der Spule sehr gut abschätzen. An der Wicklung konnte wir keine Fehler entdecken, das PLA-Filament wurde sauber aufgerollt und lässt sich sehr leicht abrollen. Die leere Spule selbst wiegt 250-280 g, auf dessen sich 1 kg Filament befindet. Unser Muster wurde in der Farbe „Orange“ geliefert.

Durchmessertoleranz und Qualität

Filamentdurchmesser messenFür einen problemlosen Druck ist vor allem ein konstanter Durchmesser essenziell. Stark abweichende Filament-Durchmesser schlagen sich auf das Druckbild nieder und können auch ein Verstopfen des Extruders oder des HotEnds verursachen, da das Filament für die Öffnung zu groß werden könnte. Auch wenn starke Durchmesserabweichungen eher selten vorkommen führen wir eine kurze Testreihe durch, um die Angabe des Herstellers zu überprüfen. Minadax verspricht eine Durchmessertoleranz von +-0,05 mm. Bei einem 1,75 mm-Filament ist somit ein Durchmesser zwischen 1,70 – 1,80 mm innerhalb der Spezifikation. In einer Testreihe haben wir für ein 5 Meter langes Stück Filament alle 50 cm den Durchmesser ermittelt und die Herstellerangaben überprüft. Im folgenden siehst Du die Messergebnisse:

Messpunkt12345678910
Messwert [mm]1,701,711,701,701,721,721,711,701,721,71
Mittelwert [mm]1,71

 

Die Spezifikation des Herstellers wurde somit eingehalten. Diese Messung gibt jedoch nur einen ersten Anhaltspunkt. Verlässliche Messungen können nur gemacht werden, wenn über die ganze Spule der Filamentdurchmesser gemessen wird. Dies ist jedoch im Alltagsgebrauch unpraktisch und wird nicht durchgeführt.

Optimale Drucktemperatur und Geruchsentwicklung

Für optimale Druckergebnisse ist es essenziell die optimale Drucktemperatur für das jeweilige Filament zu ermitteln. Diese kann sich selbst von Charge zu Charge leicht verändern, sodass eine Überprüfung bei jeder neuen Filamentrolle vorgenommen werden sollte. Zur Einstellung der richtigen Filamenttemperatur empfehlen wir einen Turm zu drucken, bei welchem die Temperatur des HotEnds nach einer bestimmten Anzahl an Schichten immer um 5°C erhöht wird. An der Optik und der Druckqualität des Turms, kann dann die optimale Temperatur ermittelt werden. Auf einer bekannten Webseite für 3D-Drucker Vorlagen haben wir uns für ein Objekt entschieden, welches die Ermittlung der optimalen Drucktemperatur vereinfacht. Klicke HIER um Dir das Objekt herunterzuladen und für Deine eigene Kalibrierung zu verwenden.

Anhand des Drucks lässt sich erkennen bei welchem Punkt die optimale Düsentemperatur erreicht ist. Bei genauerer Betrachtung des Drucks fällt auf, das der untere Teil des Turmes (190-195 °C) eher matt gedruckt wurde und über die restlichen Temperaturbereiche der Glanz immer weiter zunimmt. Wer ein eher mattes Finish wünscht, stellt eine Temperatur von ca. 195 °C ein. Für hohen Glanz kann die Temperatur bis 220 °C angehoben werden. Für ein normales Finish reicht eine Temperatur von 200 °C vollkommen aus, welche auch innerhalb der Spezifikationen des Herstellers liegt (180 – 210 °C). 

PLA-Filament eignet sich vor allem sehr gut in geschlossenen Räumen ohne ausreichende Belüftung, da keine Gerüche entstehen. Auch bei diesem Filament konnten wir keine nennenswerten Gerüche feststellen. Ein Betrieb des 3D-Druckers im Wohnzimmer ist somit kein Problem.

Druckqualität und Haftung

Wir haben zunächst eine Kalibrierung der Breite eines Perimeters vorgenommen und danach ein bekanntes Objekt gedruckt, welches in den Communitys sehr oft verwendet wird, um die Qualität des Filamentes und des Druckes zu bewerten. Benchy nennt sich dieses Modell und bildet ein kleines Boot nach. Wir haben dieses Modell mit 0,12mm Layerhöhe und 15% Infill gedruckt und sind überzeugt von der guten Qualität des Filamentes. Bis auf einige Probleme bei Überhängen (welche durch nicht optimale Druckereinstellung verursacht wurden) druckt sich das Minadax PLA-Filament sehr gut. Wir konnten während all unserer Drucke kein Verstopfen des HotEnds oder andere Probleme mit dem Filament feststellen.

Ein Druck wird nur dann gut, wenn auch die Haftung des Filamentes auf dem Druckbett gut ist. In unserem 3D-Drucker wird eine PrintBite-Druckoberfläche verwendet, welche wir im Falle des PLA-Filamentes für die erste Schicht auf 70 °C erhitzen. Für alle weiteren Schichten verwenden wir 60 °C. Solange die Strukturen nicht zu filigran werden, kann ohne Brim gedruckt werden. Die Haftung des Filamentes ist sehr gut. Wir konnten während all unseren Drucken keine Probleme mit der Haftung feststellen. Die Drucke lassen sich nach Abkühlung der Druckoberfläche ab ca. 35 °C problemlos entfernen.

Farbauswahl und -echtheit

Minadax PLA-Filament ist in 23 Farben erhältlich. Hier ist wirklich für jeden etwas dabei. Neben einer großen Farbauswahl ist auch die Farbechtheit nach dem Druck sehr wichtig. Billige Filamente verändern durch den Extrusionsvorgang die Farbe, sodass der Druck nicht mehr der Farbe auf der Rolle entspricht. Bei unserem orangen PLA-Filament konnten wir keine Unterschiede zwischen der Filamentfarbe auf der Spule und des Druckes feststellen. Die Farbechtheit ist erstklassig und entspricht einem kräftigen Orange – wie man es von einer Orange kennt.

Fazit: Minadax PLA-Filament

Wir können das Minadax PLA-Filament uneingeschränkt jedem empfehlen. Selbst für Anfänger ist dieses Filament sehr gut geeignet und lässt sich sehr einfach „verdrucken“. Unangenehme Gerüche konnten wir nicht feststellen, sodass auch der Standort des Druckers keine Rolle spielt. Die transparente Spule macht es für den Benutzer sehr einfach den verliebenden Filamentstrang abzuschätzen. Auch in Sachen Preis ist das Minadax Filament sehr gut. Eine Rolle PLA-Filament mit 1 kg Filament auf der Spule kostet unter 30€*. Probiere doch einfach mal eine Rolle aus und mache dir selbst ein Bild?

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